
Omas Kürbissuppe: cremig, mild und mit Kürbiskernöl
Die klassische Kürbissuppe nach Großmutters Art: Hokkaido, Kartoffel und Apfel, cremig püriert und mit Kürbiskernöl verfeinert. Gelingsicher, günstig und ideal für große Mengen im Catering.
Omas Kürbissuppe: cremig, mild und mit Kürbiskernöl
So kocht man Kürbissuppe, wenn es im Herbst Hokkaido im Überfluss gibt: ohne Schnickschnack, aber mit ein paar kleinen Kniffen. Ein Stück Kartoffel macht die Suppe sämig, ein Apfel bringt eine feine Säure, und zum Schluss gibt das Kürbiskernöl die nussige Note.
Die Suppe ist günstig, gelingt zuverlässig und schmeckt aufgewärmt sogar noch besser. Deshalb eignet sie sich sehr gut für Herbstbuffets, Hochzeiten im Oktober und Firmenfeiern.
Zutaten
Die Suppe
| Zutat | Menge | Anmerkung |
|---|---|---|
| Hokkaido-Kürbis | 1 kg | Mit Schale verwenden, Kerne entfernen |
| Zwiebeln | 2 Stück | Fein gewürfelt |
| Kartoffel (mehligkochend) | 1 Stück (ca. 200 g) | Sorgt für Bindung |
| Apfel (säuerlich) | 1 Stück | Zum Beispiel Boskoop |
| Butter | 40 g | Alternativ Rapsöl |
| Gemüsebrühe | 1 l | Heiß angesetzt |
| Sahne | 200 ml | Optional: Hafercreme für eine vegane Variante |
| Ingwer, frisch | 1 daumengroßes Stück | Fein gerieben, optional |
| Salz, Pfeffer, Muskat | nach Geschmack | Muskat frisch gerieben |
| Zitronensaft | 1 EL | Zum Abschmecken |
Zum Anrichten
| Zutat | Menge | Anmerkung |
|---|---|---|
| Kürbiskernöl | 2 EL | Der bayerisch-steirische Klassiker |
| Kürbiskerne, geröstet | 2 EL | Trocken in der Pfanne rösten |
| Brezn- oder Brotwürfel | 1 Handvoll | Als Croûtons in Butter geröstet |
| Schnittlauch | 1 Bund | Fein geschnitten |
Zubereitung
- Gemüse vorbereiten: Den Kürbis waschen, halbieren, entkernen und mit Schale in grobe Würfel schneiden. Kartoffel und Apfel schälen und würfeln. Die Zwiebeln fein würfeln.
- Anschwitzen: Die Butter im großen Topf schmelzen. Zwiebeln darin glasig dünsten, ohne dass sie Farbe nehmen. Ingwer kurz mitdünsten.
- Ansetzen: Kürbis, Kartoffel und Apfel zugeben und 3 bis 4 Minuten unter Rühren anschwitzen. Mit der heißen Brühe aufgießen.
- Garen: Bei mittlerer Hitze 20 bis 25 Minuten köcheln lassen, bis alles weich ist.
- Pürieren: Die Suppe mit dem Stabmixer fein pürieren. Sahne einrühren und nicht mehr kochen lassen.
- Abschmecken: Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Zitronensaft abschmecken. Bei Bedarf mit etwas Brühe verdünnen.
- Anrichten: In vorgewärmte Teller oder Tassen füllen. Mit Kürbiskernöl beträufeln und mit Kernen, Croûtons und Schnittlauch bestreuen.
Profi-Tipps für Catering & Meal-Prep
- Große Mengen: Die Suppe lässt sich problemlos auf 50 bis 100 Portionen skalieren. Rechnen Sie pro Gast etwa 250 bis 300 ml.
- Vorproduktion: Bis einschließlich Pürieren am Vortag kochen und schnell herunterkühlen. Die Sahne erst beim Aufwärmen einrühren.
- Warmhalten: Im Chafing Dish oder Bain-Marie bei etwa 65 bis 70 °C halten. Gelegentlich umrühren und bei Bedarf mit Brühe lockern, weil sie beim Stehen andickt.
- Einfrieren: Ohne Sahne portioniert einfrieren, dann bleibt die Konsistenz stabil.
- Service: In Tassen oder Gläsern als Stehempfang-Suppe reichen. Toppings separat anbieten, damit die Suppe nicht aufweicht.
Varianten & Tipps
- Vegan: Butter durch Rapsöl und Sahne durch Hafercreme oder Kokosmilch ersetzen.
- Würzig: Eine Prise Curry oder Chili in der Zwiebelbasis gibt der Suppe mehr Wärme.
- Mit Einlage: Geröstete Maronen, Speckwürfel für Fleischliebhaber oder ein Klecks Crème fraîche.
- Schale: Beim Hokkaido muss nichts geschält werden. Bei anderen Sorten wie Butternut die Schale vorher entfernen.
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