Omas Kürbissuppe: cremig, mild und mit Kürbiskernöl
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Omas Kürbissuppe: cremig, mild und mit Kürbiskernöl

Die klassische Kürbissuppe nach Großmutters Art: Hokkaido, Kartoffel und Apfel, cremig püriert und mit Kürbiskernöl verfeinert. Gelingsicher, günstig und ideal für große Mengen im Catering.

Portionen: 6
Vorbereitung: 20 Min.
Kochzeit: 30 Min.

Omas Kürbissuppe: cremig, mild und mit Kürbiskernöl

So kocht man Kürbissuppe, wenn es im Herbst Hokkaido im Überfluss gibt: ohne Schnickschnack, aber mit ein paar kleinen Kniffen. Ein Stück Kartoffel macht die Suppe sämig, ein Apfel bringt eine feine Säure, und zum Schluss gibt das Kürbiskernöl die nussige Note.

Die Suppe ist günstig, gelingt zuverlässig und schmeckt aufgewärmt sogar noch besser. Deshalb eignet sie sich sehr gut für Herbstbuffets, Hochzeiten im Oktober und Firmenfeiern.

Zutaten

Die Suppe

ZutatMengeAnmerkung
Hokkaido-Kürbis1 kgMit Schale verwenden, Kerne entfernen
Zwiebeln2 StückFein gewürfelt
Kartoffel (mehligkochend)1 Stück (ca. 200 g)Sorgt für Bindung
Apfel (säuerlich)1 StückZum Beispiel Boskoop
Butter40 gAlternativ Rapsöl
Gemüsebrühe1 lHeiß angesetzt
Sahne200 mlOptional: Hafercreme für eine vegane Variante
Ingwer, frisch1 daumengroßes StückFein gerieben, optional
Salz, Pfeffer, Muskatnach GeschmackMuskat frisch gerieben
Zitronensaft1 ELZum Abschmecken

Zum Anrichten

ZutatMengeAnmerkung
Kürbiskernöl2 ELDer bayerisch-steirische Klassiker
Kürbiskerne, geröstet2 ELTrocken in der Pfanne rösten
Brezn- oder Brotwürfel1 HandvollAls Croûtons in Butter geröstet
Schnittlauch1 BundFein geschnitten

Zubereitung

  1. Gemüse vorbereiten: Den Kürbis waschen, halbieren, entkernen und mit Schale in grobe Würfel schneiden. Kartoffel und Apfel schälen und würfeln. Die Zwiebeln fein würfeln.
  2. Anschwitzen: Die Butter im großen Topf schmelzen. Zwiebeln darin glasig dünsten, ohne dass sie Farbe nehmen. Ingwer kurz mitdünsten.
  3. Ansetzen: Kürbis, Kartoffel und Apfel zugeben und 3 bis 4 Minuten unter Rühren anschwitzen. Mit der heißen Brühe aufgießen.
  4. Garen: Bei mittlerer Hitze 20 bis 25 Minuten köcheln lassen, bis alles weich ist.
  5. Pürieren: Die Suppe mit dem Stabmixer fein pürieren. Sahne einrühren und nicht mehr kochen lassen.
  6. Abschmecken: Mit Salz, Pfeffer, Muskat und Zitronensaft abschmecken. Bei Bedarf mit etwas Brühe verdünnen.
  7. Anrichten: In vorgewärmte Teller oder Tassen füllen. Mit Kürbiskernöl beträufeln und mit Kernen, Croûtons und Schnittlauch bestreuen.

Profi-Tipps für Catering & Meal-Prep

  • Große Mengen: Die Suppe lässt sich problemlos auf 50 bis 100 Portionen skalieren. Rechnen Sie pro Gast etwa 250 bis 300 ml.
  • Vorproduktion: Bis einschließlich Pürieren am Vortag kochen und schnell herunterkühlen. Die Sahne erst beim Aufwärmen einrühren.
  • Warmhalten: Im Chafing Dish oder Bain-Marie bei etwa 65 bis 70 °C halten. Gelegentlich umrühren und bei Bedarf mit Brühe lockern, weil sie beim Stehen andickt.
  • Einfrieren: Ohne Sahne portioniert einfrieren, dann bleibt die Konsistenz stabil.
  • Service: In Tassen oder Gläsern als Stehempfang-Suppe reichen. Toppings separat anbieten, damit die Suppe nicht aufweicht.

Varianten & Tipps

  • Vegan: Butter durch Rapsöl und Sahne durch Hafercreme oder Kokosmilch ersetzen.
  • Würzig: Eine Prise Curry oder Chili in der Zwiebelbasis gibt der Suppe mehr Wärme.
  • Mit Einlage: Geröstete Maronen, Speckwürfel für Fleischliebhaber oder ein Klecks Crème fraîche.
  • Schale: Beim Hokkaido muss nichts geschält werden. Bei anderen Sorten wie Butternut die Schale vorher entfernen.
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